5 Tipps, wie Sie bei der Auto-Versicherung sparen können

Von Erlon Alves

Nicht nur das Vergleichen von Strom- oder Internetanbietern bietet enormes Sparpotenzial, auch bei der Versicherung fürs Auto lässt sich in der Schweiz bares Geld sparen.  Wir verraten, wie Sie das beste Angebot mit der idealen Police finden und was Krankenkasse sowie Hausrat mit dem Thema zu tun haben.

Tipp 1: Rabatte nutzen!
Wer Wert auf eine günstige Police für sein Auto legt, sollte sich schon im Rahmen der Anschaffung darüber Gedanken machen, welches Fahrzeug am meisten Sinn macht. Motorleistung, Kaufpreis und Emissionen können selbst innerhalb der gleichen Modelpalette einen Unterschied machen. Zusätzliches Geld sparen kann jeder, der bestimmte Prämien der Versicherung ergattert.

So lassen sich zum Beispiel für Junglenker mit dem Einbau eines Unfalldatenschreibers oder dem Absolvieren eines Fahrsicherheitstrainings teils enorme Rabatte erzielen! Auch bestimmte Berufsgruppen erhalten bei manchen Versicherern besondere Tarife. Wer in der Schweiz ausserdem auf die freie Garagenwahl verzichtet und das Fahrzeug im Schadensfall zur Partnergarage der Versicherung bringt, kann auch über diesen Weg einen günstigeren Preis herausschlagen.

Tipp 2: Nur Notwendiges absichern!
Wer einfach den nächstbesten Vertrag unterzeichnet, läuft Gefahr, zu viel zu bezahlen. Daher sollte man stets die Bedingungen mehrerer Offerten vergleichen, um das beste Ergebnis zu erhalten. So ist neben der obligatorischen Haftpflicht für viele Fahrzeughalter auch eine Kasko-Versicherung empfehlenswert. Ob Teil- oder Kollisionskaskoversicherung (zusammen ergibt das die Vollkasko), muss nach dem Wert des Fahrzeugs beurteilt werden. Eine Vollkasko lohnt sich nur bei neueren Autos und sollte nach einigen Jahren in eine Teilkasko umgewandelt werden, um Geld zu sparen. Wer weiteres Sparpotenzial ausnutzen möchte, sollte möglichst wenige Vertragszusätze abschliessen.

So ist eine Insassenunfallversicherung in der Schweiz beispielsweise unnötig, da hierzulande ohnehin jeder gegen einen Unfall versichert sein muss, um Heilungskosten oder Taggelder beim Spitalaufenthalt abzudecken. Auch eine zusätzliche Pannenversicherung bei einem Touringclub kann obsolet werden, wenn man in der Autoversicherung bereits versichert hat. Wer ein Saisonfahrzeug versichern möchte, das kaum an öffentlichen Plätzen geparkt wird, kann ausserdem auf die Parkschadenversicherung verzichten. Gespart werden kann auch bei der Versicherung für mitgeführte Dinge im Fahrzeug. Die sind meist schon über die Hausrat-Versicherung abgedeckt.

Tipp 3: Sparen durch Wechseln!
Wie beim Strom oder bei der Krankenkasse lässt sich mit dem Wechsel der Auto-Versicherung Geld sparen. Das regelmässige Einholen von neuen Angeboten mag zwar Zeit kosten, kann sich aber lohnen. So gibt es neue und günstige Prämien nur bei Neuabschluss, hier ist allerdings die Kündigungsfrist zu beachten. Daher ist es empfehlenswert, das jährliche Kündigungsrecht im Vertrag einzuschliessen um kurze Laufzeiten zu gewährleisten, um die Flexibilität zu erhalten.

Tipp 4: Im Schadensfall richtig vorgehen!
Kommt es zum Unfall, sollte dieser unverzüglich dem Versicherer gemeldet werden. Dieser schickt dann einen Gutachter, der den Schaden beziffert. Wer bereits im Vorfeld eine Reparatur anstösst, kann sein Recht auf Schadensregulierung verwirken.

Hat der Gutachter dann seine Bewertung abgegeben, kann es sich lohnen, darüber nachzudenken, ob man den Schaden selbst zahlt oder auf das Geld der Versicherung setzt. Es gibt Fälle, wo die Erhöhung der Selbstbeteiligung und der Bonusverlust am Ende mehr kosten, als die Schadensregulierung rettet.

Tipp 5: Pünktlich zahlen!
Dieser Punkt sollte eigentlich klar sein, trotzdem möchten wir ihn nochmal erwähnen. Wer gegenüber seiner Versicherung in Zahlungsverzug gerät, der muss die Streichung seiner Deckung befürchten – das hätte dann ein Fahren ohne Versicherungsschutz zur Folge, hier versteht die Polizei keinen Spass. Wer auch auf Mahnbescheide nicht reagiert, muss damit rechnen, dass die Ordnungsbehörden gleich die Kennzeichen konfisziert. Und das möchte nun wirklich kein Autofahrer.

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